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Custom Shop nach Art des Hauses

Claptons und Mayers Signatures als Dreadnought
Neben der Standard Series gehören die Signature-Modelle zu Martins populärsten Gitarren. Speziell die Instrumente von John Mayer und von Eric Clapton haben es den Fans angetan. Beide Musiker haben schon einige Signature-Modelle bekommen, bei beiden ist jedoch eine offensichtliche Vorliebe für kleine Formen zu erkennen.

Knackiger Sound dank Standard-Bracing
John Mayer hat dabei die größere Bandbreite aufzuweisen, denn seine Gitarren bewegen sich zwischen einem 00-Modell und einer Dreadnought. Seine OMJM ist jedoch die mit Abstand erfolgreichste. Viele Gitarristen mögen die Specs speziell dieses Modells, würden aber eine größere Gitarre bevorzugen. Wer auf das Label mit der Unterschrift verzichten kann, findet genau das exklusiv im deutschen Martin Customshop unter der Bezeichnung Martin CS-HDM. Hier sind speziell das Standard-Bracing sowie die Ausstattung mit Engelman-Fichte als Deckenholz und indischem Palisander für den Korpus zu nennen. Zusammen führt das zu dem gewünschten straffen Sound, verbunden mit dem satten Ton, den der große Korpus einer Dreadnought bietet. Natürlich könnte man auch zu Mayers Signature-Dreadnought greifen, aber diese ist mit ihrem scalloped bracing völlig anders abgestimmt – und bewegt sich mit den opulenten Abalone-Einlagen zudem in einer anderen Preiskategorie.

Scalloped bracing hat den Blues
Auch Clapton gehört zu den stilbildenden Gitarristen, und das schon seit den 1960er Jahren, als seine Fans an die U-Bahn-Wände noch „Clapton is God“ gesprüht hatten. Als Akustikgitarrist ist er speziell mit dem epochalen Album „unplugged“ in das Licht der Öffentlichkeit getreten und seither untrennbar mit seiner 1939er Martin 000-42 verbunden. Diese hält er auf dem Cover, und auf dieser spielt er auch den größten Teil des von MTV aufgezeichneten Konzerts (MTV sendete damals ausschließlich Musikvideos). In der Folge wurde Clapton von Martin Guitars mit mehreren Signature-Modellen geehrt, die aber allesamt den kleinen Korpus seiner „Unplugged“-Gitarre besitzen. Für den deutschen Martin-Customshop gibt es nun mit der Martin HD-28VLE eine Gitarre mit den exakten Spezifikationen des erfolgreichsten dieser Modelle, der 000-28EC, allerdings in Dreadnought-Abmessungen – und natürlich ohne Unterschrift. Die Decke besteht wie beim Vorbild aus Sitka-Fichte und ist mit einem „scalloped bracing“ versehen. Für Boden und Zargen wurde indischer Palisander gewählt.

Martin entwickelt zusammen mit Aquilar neue Ukulelen- und Klassiksaiten

Martin Guitars ist heute tief im kollektiven Gedächtnis der Gitarristenwelt als der Stahlsaitenspezialist schlechthin verankert. Dabei vergisst man leicht, dass die Wurzeln der Firma beim Bau von Darmsaitengitarren liegen. Und man vergisst auch, dass die Produktionszahlen von Ukulelen schon mal die der Gitarren überstiegen hatten. Beide Instrumententypen gibt es von Martin noch heute, und beide Instrumententypen benötigen natürlich immer wieder frische Saiten. 

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Was genau ist ein „scalloped bracing“?

Wenn es um die Bewertung einer akustischen Gitarre geht, werden oft Schlagworte benutzt wie beispielsweise „forward shiftet x-bracing“, das im letzten Newsletter thematisiert wurde – oder aber „scalloped bracing“. Das soll heute unser Thema sein.

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